Der Flug nach Paris hat leichte Verspätung. Im Flieger treffe ich Ortrun,
die erste aus der Reisegruppe.
Der Flug ist ereignislos - wir landen wohlbehalten in Paris. Irgendwie finden
wir das Abflug-Gate für Antananarivo.
Nach und nach trudeln die anderen ein.
Mehr oder weniger zu erkennen mit Ortlieb- oder VauDe-Taschen.
Mit etwas Verspätung geht es los. Der Flieger (A340) ist gut ausgelastet.
Neben mir sitzt ein Belgier mit Mundgeruch.
Dies fällt zum Glück nur dann auf,
wenn er sich zum Sprechen zu mir dreht, was er aber nur selten tut.
Gegen Ende
des Fluges führt es einmal ein längeres Gespräch an mir vorbei mit einer
Bekannten - kaum zu ertragen .
Der Flieger ist modern. Alle haben Touch-Screen-Displays an der Rückenlehne des
Vordermanns. Die üblichen Kinofilme werden nur noch darüber gezeigt.
Der Flug verläuft mit gelegentlichen Essunterbrechungen
ebenfalls recht ereignislos.
Abends, gegen 10.40 Uhr Ortszeit landen wir. Jetzt werden wir Zeuge einer besonders effizienten Zollverwaltung:
Lange, sehr lange, superlange stehe ich in einer Schlange um endlich durch die
Kontrollen zu kommen.
Obwohl ich die Schlange schon mal wechsele bin ich so
ziemlich der letzte der durchkommt. Es ist wie im Supermarkt - ich erwische
immer die falsche.
Selbst alle, die kein Visum haben, kommen schneller durch. Zum Glück hat die
Gruppe auch mein Gepäck abgefischt.
Endlich, nach laaaaaaanger Zeit bin ich durch.
Jetzt dürfen wir unsere Räder
aus der Gepäck-Vorhalle herausholen.
Als wir alle beisammen haben, dürfen wir
alles wieder zurückschleppen. Diesmal will der Veterinärsservice unsere Reifen
desinfizieren (wegen MKS).
Für mich bedeutet das, daß ich die abmontierten
Räder aus dem Karton herausbugsieren, und den Karton anschließend wieder
transportfähig bekommen muß.
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